15. März bis 13. Mai
in Münster

In der Ruhe liegt die Kraft

Wir müssen unser Leben entschleunigen und das aber schnell!

Feinste und dynamische Artistik trifft auf die federleichte Poesie eines grandiosen Komikers.
Beglückend anders, mächtig beeindruckend und einfach saukomisch.
Er lässt Fische und Katzen fliegen und treibt uns Lachtränen in die Augen. Ihm zur Seite jagt eine Gruppe hochbegabter junger Artisten nach dem Schneller, Höher, Weiter. Fast könnten sie ihn mit ihrer musikalisch-athletischen Grandiosität aus seiner Schweizer Gelassenheit bringen. Aber Claude Criblez ist ein legendärer Könner seines Faches und wir sind froh, ihn endlich im GOP zu präsentieren. Es kann so aufregend sein, zur Ruhe zu kommen.


Regie: Knut Gminder
Choreographie: Stefanie Erb

Spieldauer: ca. 2 Stunden inkl. Pause

Eine Produktion von GOP showconcept - Änderungen vorbehalten.

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Münster
15. März bis 13. Mai
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„Der Schweizer Claude Criblez trifft mitten ins Herz.“

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Die Künstler

Claude Criblez: Flugzoo
Claude Criblez
Flugzoo

Wenn Claude Criblez aus der schönen Alpenrepublik anreist, hat er neben der schweizerischen Leichtigkeit noch mehr Schwereloses im Gepäck: In Claudes Flugzoo werden zeppelinartige Objekte zum Leben erweckt und zu Hauptdarstellern eines poetischen und humorvollen Spiels. Ein Fisch und eine Katze vollbringen dabei erstaunliche Flugkunst die im Zusammespiel mit ihrem unaufgeregten Herrchen die Herzen der Zuschauer im Sturm erobern. Als Berner wird der Flugzoo-Dompteur dann gerne belächelt - wegen der Langsamkeit. Obwohl er persönlich findet, er gibt ziemlich Gas. Das finden wir auch!

Ingrid Korpitsch: Luftring & Musik
Ingrid Korpitsch
Luftring & Musik

Die grazile Artistin Ingrid Korpitsch ist ein künstlerischer Tausendsassa: Nach klassischen Ballettstunden in ihrer Jugend, ließ sie sich in Wien zur Musical-Darstellerin ausbilden. Sie arbeitete in hochkarätigen Theater-Produktionen und erweiterte dann ihr Repertoire um die Luftartistik. In ihrer Karriere als Solo-Künstlerin fand sie ihre Berufung: Ingrid Korpitsch arbeitete bei den großen Zirkuscompagnies, trat beim G8 Gipfel in St. Petersburg und mit 400 anderen Künstlern bei der Abschlusszeremonie der European Games in Bacu auf. In der GOP-Produktion Slow führt sie ihre musikalischen und artistischen Qualitäten zusammen und erfreut das Publikum am Luftring, am Piano und mit ihrer Stimme.

Jonas Witt: Cyr & Luft-Bungee
Jonas Witt
Cyr & Luft-Bungee

Seit Jonas drei Jahre alt war und zum ersten Mal ein Karussell sah, war er fasziniert von allem was sich dreht. Heute wirbelt der jungenhafte Wilde im lebensgroßen Cyr-Ring über die Bühne und es ist nicht zu übersehen: Seine Faszination hat er sich bewahrt und hat zudem noch eine neue Leidenschaft für sich entdeckt. Eigens für Slow hat Jonas eine noch nie dagewesenen Kunstform entwickelt. Nur an Gummibändern hängend performed der junge Österreicher seine Körperkunst in der Luft, quasi falsch herum. Immer den Raum nutzend, den ihm die zurückschnallenden Bänder gewähren.

Acelya & Pavel: Partnerakrobatik & Pole
Acelya & Pavel
Partnerakrobatik & Pole

Die Luft brennt. Der Saal ist voller Energie, Gefühl und Passion - immer wenn Acelya Özcan und Pavel Gurov aufeinandertreffen. Die Partnerakrobatk der beiden jungen Bühnenkünstler hat es in sich: Das Duo verfügt tänzerisch und akrobatisch über das gewisse Etwas. Die Choreographie ist komplex und sehr modern. Klassische Tango-Elemente paaren sich mit Breakdance, Akrobatik und Kampfkunstmoves. Die beiden erzählen in wenigen Minuten eine mitreißende Lovestory. In seinem technisch raffinierten Solo am vertikalen, Chinesischen Mast zeigt der studierte Mediendesigner Pavel zudem seine sanfte und verletzliche Seite.

Mélodie Lamoureux: Hula Hoop
Mélodie Lamoureux
Hula Hoop

Mit 16 lief sie von zu Hause fort, um ihren Traum von einer Zirkuskarriere zu leben. Hänschen klein hätte man zurückgeschickt, Mélodie jedoch blieb, versuchte sich erst am Trapez und entdeckte später ihre Leidenschaft für Hula Hoop, die an der National Circus School of Montreal zur Perfektion gebracht wurde. Ganz nach ihrem persönlichen Motto "take your passion and make it happen" tut Mélodie heute, was sie schon immer wollte: Menschen mit ihrer Bühnenperformance berühren.

J-Ropes: Springseil
J-Ropes
Springseil

Springseil hüpfen - das haben wir alle wahrscheinlich irgendwann mal probiert und es darin zu mehr oder weniger großer Kunstfertigkeit gebracht. Gerade darum haut es die Zuschauer regelmäßig vom Hocker, wenn sie das Trio J-Ropes erleben: Die drei Absolventen der Zirkusschule in Kiev erheben das klassische Kinderspiel zu einer akrobatischen Meisterleistung. Das Tempo, die Dynamik und die ungewöhnlichen Seiltricks des Trios entlassen das Publikum restlos begeistert. Die J-Ropes sorgen für den Extra-Energie-Kick in jeder Show - das haben sie schon bei Gastspielen rund um den Globus bewiesen.

Akira: Diabolo
Akira
Diabolo

Kochen, laufen und zaubern - so benennt der japanische Künstler Akira seine Hobbys. Der Diabolo-Jongleur hat auch schon als Tauchlehrer gearbeitet, aber seine Berufung ist eindeutig die Bühne. Das, was er im GOP-Varieté seinem Publikum bietet, hat am Ende jedoch viel mit seinem Hobby, der Zauberei, zu tun. In der Kombination aus tänzerischen und technischen Können sowie seiner zauberhaften Präsenz kreiert er einen seltenen, magische Moment. Kein Wunder, dass Akira damit auch schon die Jury beim Cirque Du Demain Festival in Paris bewog, ihn 2015 mit einem Spezialpreis auszuzeichnen.

Hazel Bock - The Amazing Hazel: Antipoden & Jonglage
Hazel Bock - The Amazing Hazel
Antipoden & Jonglage

Füße gehören bei den meisten Menschen zu den vernachlässigten Körperteilen. Nicht so bei der Australierin Hazel Bock. „Amazing Hazel“ hat sich auf die Kunst verlegt, mit den Füßen zu jonglieren. Und das macht sie mit außerordentlicher Perfektion. Alles begann so: Als Hazel elf Jahre alt wurde, schenkte ihre Mama ihr ein Set Jonglierbälle und tat gut daran: Das Kind wollte fortan nichts Anderes mehr, als nur noch jonglieren (mit Händen und Füßen!). Sie erwarb später an der Zirkusschule Melbourne ihr Diplom und tourte mit den großen australischen Compagnies durchs ganze Land, gastierte in New York und Kanada. Inzwischen führt sie in Melbourne auch Regie.