Zimmer frei!

Kultiviertes Zusammenleben ist eine hohe Kunst – selbst wenn die Umstände noch so ideal erscheinen.

Was aber, wenn in einer Wohngemeinschaft Lebenswelten aufeinander prallen, die reichlich Sprengstoff für absurde, dramatische und komische Momente bergen? Wenn viel zusammen kommt, was nicht zusammen gehört und „Schöner Wohnen“ völlig neu interpretiert wird? Na dann: „Hereinspaziert“ in die GOP WG. „Appartement“ ist ein artistisches Spektakel mit einem hohen Maß an französischem Charme. Denn das ist die Geschichte: Madame und Monsieur du Fèvre sind adelig und total pleite. Etliche Zimmer ihrer Pariser Altbauwohnung musste das distinguierte Paar bereits untervermieten. Vornehmlich an junge Wilde, die das geordnete Leben der beiden konsequent auf den Kopf stellen. Und dann das: Ein weiterer Mieter muss her, denn ein Zimmer ist noch frei …


Regie: Sabine Rieck

Spieldauer: ca. 2 Stunden inkl. Pause

Eine Produktion von GOP showconcept - Änderungen vorbehalten.

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München
18. Januar bis 25. Februar
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Kulinarisches Highlight

Show & Menü

Genießen Sie an Ihrem Platz im Theatersaal ein köstliches, saisonal variierendes 2- oder 3-Gänge-Menü und erleben Sie im Anschluss die aktuelle Varieté-Show. Das Menü wird vor Showbeginn serviert.

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Philippe Trépanier & Tamara Bousquet „Les Deux de Pique“: Clown
Philippe Trépanier & Tamara Bousquet „Les Deux de Pique“
Clown

Wenn Phil gefragt wird, was er für einen Act auf der Bühne zeigt, antwortet er gerne: „Eben eine dieser Nummern, die man unbedingt ein zweites Mal sehen möchte.“ Damit hat der charmante Kanadier absolut nicht übertrieben, sondern den Nagel auf den Kopf getroffen. Da wäre zum Beispiel diese hinreißende Parodie auf die klassische Messerwerfer-Nummer. Allein davon kann man als Zuschauer nicht genug bekommen. Denn Tam ist die charmanteste und „sexieste“ Assistentin unter der Sonne und der gescheiterte Soziologe Phil kann besser Dartpfeile werfen als sonst irgendjemand auf den Showbühnen dieser Welt. Als Duo müsste man für Tam & Phil unbedingt noch einen neuen Superlativ erfinden!

Jason Fergusson: Partnerakrobatik, Russischer Barren, Vertikalseil
Jason Fergusson
Partnerakrobatik, Russischer Barren, Vertikalseil

Den größten Teil seiner Jugend verbrachte Jason in Australien mit der Teilnahme an Sportakrobatik Wettbewerben. Er trainierte einige Zirkusdisziplinen bevor er sich auf die Partnerakrobatik spezialisierte. Als prädestinierter "Untermann", entdeckte Jason 2007 zusätzlich den Russischen Barren für sich und fängt, balanciert und stemmt seitdem seinen Bühnenpartner Coen. Doch auch das reichte ihm noch nicht und so schuf er, zusammen mit seiner Frau Anne-Marie, einen Dou-Seil Act, der sein Repertoire weiter füllt.

Coen Clarke: Partnerakrobatik, Russischer Barren
Coen Clarke
Partnerakrobatik, Russischer Barren

Bereits als Jungspund war Coen ein akrobatischer Hoffnungsträger und wurde einige Jahre vom Olympischen Trainingsprogramm gefördert, bis er mit 16 Jahren im NICA (National Institute of Circus Arts) in Australien aufgenommen wurde. Dort erlernte und verfeinerte er mehrere Disziplinen und baute seine künstlerischen Fähigkeiten weiter aus. Nachdem Coen mit verschiedenen Shows ganz Australien bereist hatte, begann seine internationale Karriere 2008 mit der Show "Cavalia". Heute lebt er in Montreal, von wo aus er weltweit für Zirkus- und Varietéshows sowie Sportveranstaltungen gebucht wird.

Anne-Marie Poirier: Vertikaltuch, Vertikalseil
Anne-Marie Poirier
Vertikaltuch, Vertikalseil

Als junges Mädchen begeisterte Anne-Marie Poirier sich für Teamsport und Theater. In den Zirkuskünsten fand sie dann den Weg, um Bewegung, Ausdruck und Darstellung auf immer wieder neue Art miteinander zu kombinieren. Sie gehört zu den wenigen, ausgesuchten Talenten, die ihre Ausbildung an der Zirkusschule von Montreal absolvieren durften. Ob als Solo- oder Duo-Artistin: Mit ihrer spektakulären Art, Luftartistik zu performen, kann die Kanadierin auf die verrücktesten Auftrittsorte in der ganzen Welt verweisen: Sie wurde mehrfach auf Festivals ausgezeichnet, hat sich schon mit Pferden und Elefanten die Bühne geteilt, war bei einer mexikanischen Compagnie engagiert und auch beim renommierten Cirque Éloize in ihrer Heimat Kanada dabei.

James Holt: Partnerakrobatik, Russischer Barren, Vertikalseil
James Holt
Partnerakrobatik, Russischer Barren, Vertikalseil

Der Australier James Holt begann zunächst ein Graphikdesign-Studium, als er im Alter von 20 Jahren eine Show des „Cirque du Soleil“ sah. Sein Studium war fortan Geschichte und er wurde selbst ein erfolgreicher Artist. So erfolgreich, dass er bald seine eigene Zirkus-Schule „Sky High Trapeze“ in Australien leitete. Nach Auftritten in Japan, den USA, Hongkong und Neuseeland hat sich James Holt aufgemacht, um auch die Zuschauer in Europa mit seinen vielfältigen Talenten zu begeistern.

David Louch: Jonglage
David Louch
Jonglage

Nicht selten sind Jongleure ziemlich besessen von ihrer Leidenschaft. Kurz: sie jonglieren mit dem, was sie zwischen die Finger bekommen. Ob Orangen, Birnen, Bananen oder eben - wie David Louch - Pömpel oder wie sie fachlich richtig heißen: Ausgussreiniger. Also diese Dinger, mit denen man verstopfte Toiletten gängig macht. Der junge Kanadier hat sich also auf Pömpel-Jonglage spezialisiert, tanzt dazu ziemlich grazil und macht sich auch noch den Saugeffekt seines ungewöhnlichen Requisits zunutze. Eine wunderbar lustige Variante auf das niemals langweilige Thema Jonglage.

Vita Radionova: Hula Hoop, Contorsion
Vita Radionova
Hula Hoop, Contorsion

Biegsam, biegsamer, Vita! In ihren Darbietungen vereint die gebürtige Ukrainerin Ästhetik und Eleganz, körperliche Gewandtheit und Geschicklichkeit. Ihre Ausbildung genoss Vita an der Kiewer Zirkusschule. Seitdem ist sie international tätig und hat unter anderem am Teatro ZinZanni in Seattle und San Francisco gearbeitet. Bei America‘s Got Talent 2015 machte sie mit ihrem Auftritt Jurorin Heidi Klum glatt sprachlos. Vor zwölf Jahren bereits ein Mitglied des GOP-Künstlerteams gewesen, kehrt die Wahl-Amerikanerin nun in die Varieté-Kreise zurück. Wir freuen uns!

Thibault Theyssens: Cyr
Thibault Theyssens
Cyr

Jede renommierte Zirkusschule auf der Welt vertritt ihren unverkennbaren, einzigartigen Stil. Zwar besitzen alle Absolventen darüber hinaus noch einen sehr individuellen kreativen Ansatz, aber die Handschrift der jeweiligen Schule ist eigentlich immer unverkennbar. So ist der Belgier Thibault Theyssens ein typischer Vertreter der französischen Show- und Zirkuskünstler-Schmiede „Adacémie Fratetellini“: Poetisch und ergreifend ist sein Umgang mit seinem sich beständig kreisenden Cyr-Ring. Darin vollführt er großartige artistische Tricks und scheint gleichermaßen mit seinem Ring zu einem großen Ganzen zu verschmelzen.