9. SEPTEMBER BIS 6. NOVEMBER 2022 IN ESSEN

Changes

Die Chance der Veränderung

Erinnern Sie sich an „Machine de Cirque“? Die kanadische Kompanie sorgte mit ihrer gleichnamigen Show für Begeisterung beim GOP Publikum und ist jetzt mit einem überraschenden, innovativen, poetischen Showerlebnis mit Live-Musik, atemberaubender Artistik und ansteckender Lebensfreude zurück. Vor der Kulisse einer mittlerweile verlassenen Tankstelle erzählt eine junge Gruppe von Hochleistungsartistinnen und -artisten eine Geschichte von Veränderung. Von Vergangenheit und dem Jetzt, von Festhalten und dem Loslassen – etwas, was sich der Protagonist noch nicht traut. Noch steckt er irgendwann in den 80er Jahren fest, denn damals verlor sich genau hier die Spur seiner großen Liebe. Die Telefonzelle auf dem Gelände funktioniert noch… Wird sie anrufen?

Regie: Vincent Dubé
Co-Regie: Patrick Ouellet
Musikkomposition: Millimetrik
Co-Musikkomposition: Jan Dutler
Bühnenbild: Ariane Sauvé
Kostüme: Dominique Giguère
Lichtdesign: Bruno Matte, Vincent Dubé, Patrick Ouellet
Photos: Stéphane Bourgeois

Showdauer: ca. 2 Stunden inkl. Pause

Eine Co-Produktion von GOP showconcept  und  Machine de Cirque - Änderungen vorbehalten.

Jan Dutler

Musik

Jan ist ein multitalentierter Musiker und Clown aus der Schweiz. Er reiste musizierend um die Welt und entertainte bereits zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer auf der Straße, bevor er 2014 in Montréal landete, wo er an der Francine Côtés Clown- und Comedyschule studierte. Sobald er seine Schullaufbahn beendet hatte, ging er mit dem Cirque du Soleil auf Tour, wo er einen der Protagonisten der Show OVO verkörperte. Mit Machine de Cirque kehrt er zu seiner Liebe zur Musik zurück und erkundet eine neue Art der Kreation.

Alexis Bernatchez

Diabolo, Jonglage, Partnerakrobatik, Rollschuh

Alexis absolvierte 2016 an der Quebec Circus School. Mit seiner geistreichen und lustigen Art bringt er frischen Wind in jede Produktion und diese positive und fröhliche Attitüde zieht das Publikum schnell in seinen Bann. Aus der Welt der Physik und Mathematik kommend, nutzt er seinen logischen Verstand um ein hohes Level an Leistungsfähigkeit zu erreichen. Im Laufe seiner Ausbildung versucht sich Alexis an vielen verschiedenen Zirkusdisziplinen, wie zum Beispiel Banquine, Russischer Barren, Clownerie und Akrobatik. Alexis zeigte beim Cirque du Soleil in dessen Eiskunstlaufshow Axel einen sensationellen Diabolo Act auf Schlittschuhen.
 

Naomie Vogt-Roby

Jonglage, Pole, Schleuderbrett

Nur noch wenige Mitglieder der Community professioneller Zirkusartisten weltweit entstammen einer traditionellen Zirkusfamilie. Bei Naomie ist genau das der Fall. Sie wuchs im Zirkuswagen auf, zwischen Zelten, mit dem Duft von Popcorn in der Nase und wusste für sich schon früh, dass sie in dieser Welt immer zuhause sein würde. Nur vielleicht in einer zeitgenössischeren Variante. Naomie beherrscht diverse Disziplinen und hat mit ihrer besonderen Geschichte auch schon in einem Feature-Film beim Festival in Cannes begeistert. Mit einem Chinese Pole absolvierte Naomie an der Zirkusschule von Québec, wie alle anderen sieht man aber auch sie in weiteren Disziplinen, wie dem Schleuderbrett, Rollschuhakrobatik oder der Keulenjonglage.

Olivier Lépine

Schauspieler, Storyteller

Dass er zum Performer taugt, wurde Olivier Lépine zum ersten Mal klar, als er am Lagerfeuer eines Jugendcamps alle Blicke auf sich zog, während er eine Geschichte erzählte. Konsequenterweise studierte er irgendwann viel später „dramatische Künste“. Bühnen-Geschehen ist für ihn vor allen Dingen das Vermögen der Akteure, schöne Geschichten so überzeugend darzustellen, dass der Horizont weit wird. Oft ist er heute in Multifunktion als Autor, Regisseur und Darsteller im Einsatz. Bei seinem Engagement für „Changes“ konzentriert er sich aber ganz auf das Schauspiel.

Adèle Saint-Martin

Handstand, Partnerakrobatik

Auch dieser jungen Französin wurde die Ehre zuteil, an der Zirkusschule von Québec angenommen zu werden und dort ihre Ausbildung zu absolvieren. Mit ihrem Akrobatikpartner Fabien beeindruckte sie bei den Abschlussprüfungen mit einer außergewöhnlichen Nummer in ihrer Spezialdiszplin: der Hand-auf-Hand-Akrobatik. Den Titel „Diplom-Artistin“ hat sie seit 2020 in der Tasche. Da das Leben als Varieté-Künstlerin bunt und vielfältig ist, sehen wir Adèle in „Changes“ auch mit einer Handstandnummer und auf dem Einrad.

Maude Arsenault

Pole, Schleuderbrett, Einrad

Maude absolvierte 2012 die National Circus School in Montréal mit dem Spezialgebiet Chinese Pole. Sie hatte seither die Möglichkeit, für viele große Produktionen mit unter Anderem Palazzo, Cirque du Soleil, 7 Fingers, Machine de Cirque und dem Cirque Eloize zu arbeiten. Dies ist bereits ihr zweiter Einsatz im GOP. Seit ihrer letzten Show in den GOP Theatern hat sie sowohl auf der Bühne als auch hinter der Bühne neue Kompetenzen erlernt und freut sich schon darauf, von diesen bei ihrem neuen Abenteuer Gebrauch zu machen. 

Constance Dansart

Trapez, Bodenakrobatik

Mit fünf Jahren verliebte sich die Französin in die Artistik und bereitete sich als Jugendliche in Montpellier beim „Balthazar Circus Arts Center“ auf eine professionelle Laufbahn vor. Später führte Constance ihr Akrobatik-Studium in Québec höchst erfolgreich mit den Schwerpunkten Cyr Wheel und Trapez fort. Da bei den Projekten von „Machine de Cirque“ Vielseitigkeit gefragt ist, ist Constance Dansart hier ganz in ihrem Element und brilliert in „Changes“ auf der GOP-Bühne mit ihrem multiplem Können in gleich mehreren Acts.

Fabien Cortes

Partnerakrobatik, Jonglage

Im Süden Frankreichs, genau zwischen den beiden Küsten, liegt das wunderschöne Gers. Dort entdeckte seine Begeisterung für den Zirkus beim „Pop Circus“ – einem Jugendkulturprojekt seiner Stadt. Heute ist Fabien ein begabter Artist und Jongleur. „Ich mag Menschen, die glauben, sie seien Vögel“, meint er augenzwinkernd mit Blick auf seine Partnerinnen und Partner die er durch die Luft fliegen lässt.

Raphaël Dubé

Einrad, Partnerakrobatik, Pole, Schleuderbrett, Jonglage

Als einer der Jüngsten in einer Großfamilie verliebte sich Raphael bereits als Kind in die Zirkuskunst. Spätestens als er seine älteren Brüder dabei beobachtet, wie sie ihr Talent auf dem Schleuderbrett ausbauten, wird auch er vom Zirkusfieber angesteckt. Mit neun Jahren meldete sich Raphael an der Zirkusschule in Quebec an. Drei Jahre später begann er bereits, sein Talent der Öffentlichkeit in Quebec zu zeigen. Dies ist der Beginn einer bald sehr erfolgreichen Karriere. Tatsächlich hat seine Kunst seither Beifall auf den Bühnen Kanadas, Europas und der USA erhalten. Schließlich traf er Yohann Trépanier, mit dem er eine Partnerjonglage und die berühmte Handtuch-Comedynummer kreiert, die die beiden „Les Beaux Frères“ tauften und hiermit die bekanntesten Fernseh- und Bühnenproduktionen im Sturm eroberten.

Damien Descloux

Handstand, Schleuderbrett

Damien verfiel schon als Junge dem Zauber der bunten Zirkus-Gemeinschaft. Die ersten Erfahrungen als Zaungast waren für sein Leben entscheidend. Im französischen Châtellerault konnte er bei der dortigen Zirkusakademie seine Passion leben. Er zog noch weiter in die Welt. In Turin besuchte er die Zirkusschule „Flic“ und lebte so, wie man es traditionell von einem Artisten erwarten würde: Damien wohnte im Zirkuswagen mit seiner selbst gewählten italienischen Familie. Der dritte Baustein seiner Ausbildung brachte ihn nach Kanada –  in die Schule von Québec. Dort wurden Schleuderbrett, Hand-auf-Hand-Akrobatik und Handstandakrobatik sind seine Lieblingsdisziplinen.