Knut Gminder

Knut Gminder arbeitet als Regisseur in den Bereichen Film und Bühne. Seine Filmarbeit erstreckt sich vom einfühlsamen Dokumentarfilm („Vom Kinderkriegen“, NDR 1999) bis zum aufwendigen Fernsehfilm („Das Vermächtnis der Cherusker“, Dokudrama mit Richy Müller, NDR 2004).

1996 begann Knut Gminder Solo-Darbietungen für das Varieté zu entwickeln, seine erste abendfüllende Show „Sommerfrische“ gilt schon jetzt als Klassiker des zeitgenössischen Varietés. Er inszenierte Shows unter anderem in Berlin, Bremen, München, Hannover, Frankfurt, Basel, Wien, Essen, Mannheim und Stuttgart. In der Spielzeit 2009/10 war er in der künstlerischen Leitung für Palazzo-Produktion an drei Standorten des Dinner-Theaters verantwortlich.

Ebenfalls für Palazzo entwickelte er 2007 gemeinsam mit K. Scott Malcolm das oft kopierte Konzept der Singing-Waiters-Chor-Show, das er insgesamt fünf Mal selbst realisierte, zuletzt mit überragendem Erfolg in der Spielzeit 2014/15 in Berlin.

Zu seinen erfolgreichsten Arbeiten für GOP showconcept gehören neben fünf Wintervarietés in Gütersloh die Show „Asia“, sowie die Urfassungen von „la folie“ und „Lichtgestalten“.

Im September 2016 inszenierte er im Kleinen Theater am Südwestkorso in Berlin die Uraufführung seines Musicals „Hanussen“, zu dem er auch das Libretto verfasste (Musik: Matthias Binner). Bereits im selben Jahr kreierte er an der Oper Frankfurt ein viel umjubeltes Crossover aus zeitgenössischer Musik und Artistik: die Produktion „Spectacle Spaces“, bestehend aus dem „ensemble modern“ und sieben Artisten, wurde von Publikum und Feuilleton gleichermaßen gefeiert.

Neben ganzheitlichen Showkonzepten begleitet Knut Gminder seit Jahren auch Solo-Künstler wie z. B. Comedian Timo Wopp.

Webseite Knut Gminder

Edouard Neumann

Die Regiearbeiten und Choreographien von Edouard Neumann zeichnen sich durch atemberaubende Athletik, Gesten von ungewöhnlicher Ausdruckskraft und Geschichten voll von versteckten Bosheiten und schwarzem Humor aus. Doch dank einer gehörigen Portion Charme kommen sie als extrem liebenswert und komisch beim Zuschauer an.

Edouard Neumann ist 1970 in Russland geboren und stand schon im Alter von fünf Jahren als Clown mit seinem Vater auf der Bühne. Während der Schulzeit ging er seiner Bühnenleidenschaft im Pantomimentheater MiM nach. Parallel war er als Radsportler und Boxer aktiv und bald auch erfolgreich in chinesischer Kampfkunst. Er kanalisierte seine Vorlieben und absolvierte die staatliche Zirkusschule in Kiev. Dort gründete er die Clownsgruppe „Mimikritschi“ und schließlich 1991 in Deutschland die KGB-Clowns. KGB steht hier für die Kunst der Gestik und Bewegung und die beherrscht er seit seiner Jugend aufs Meisterlichste! Zur Freude der Varieté- und Comedy-Fans weltweit ist Neumann als KGB-Clown seit Jahren auf den Bühnen in Europa, Japan, Australien und Kanada zu sehen. Auch in den GOP Varieté-Theatern in Deutschland sind die KGB-Clowns seit Jahren gern gesehene Gäste und begeistern ihr Publikum auf einmalige Weise immer wieder aufs Neue.

Detlef Winterberg

Detlef Winterberg wurde 1961 in Berlin geboren und wechselte nach dem Abschluss einer Tischlerausbildung in den Tanz- und Performance-Bereich. Sieben Jahre lang spielte er in ganz Europa Straßentheater. Parallel dazu hat er ein mehrmonatiges Engagement im Sprungbrett-Theater Köln und der Berliner „Scheinbar“. 1983 gewinnt er den Wettbewerb „Bester Breakdancer Deutschlands“ in der Sendung „Na Sowas“ mit Thomas Gottschalk. Danach folgt eine sechsmonatige Tournee durch Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien als Breakdance-Duo „Robotron Force“ mit Frank Hassas. Nach der Ausbildung als Mime an der Pariser Schule „El dule Carrè“ folgen zwei Jahre als Clown im französischen Nationalzirkus „Alexis Gruss“. Drei Jahre ist er als Tänzer Ensemblemitglied an der Deutschen Oper Berlin. Mit Oliver Groszer als Partner tritt er drei Jahre lang als Comedy-Jonglage-Formation „Ramsch Royal“ auf und spielt in diversen Shows von Nina Hagen und Romy Haag mit. Ende der Achtziger Jahre ist er als Mime in Moskau und im ukrainischen Doniesk unterwegs. 1990 gründet er den Rockzirkus „Gosh“ und tourt vier Jahre lang durch Europa.

Ab 1995 ist Detlef Winterberg als Stand Up-Comedian im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs und unter anderem Stammgast im Quatsch Comedy Club und auf dem Comedy Festival in Köln. Von 1996 bis 1999 übernimmt er die Conférence bei der Internationalen Comedy Show „United Slapstick“ mit Daimond&Layton und Csaba Mehes und tourt parallel mit seinem Solo-Program „Das Schaf im Wolfspelz“. Von 2000 bis 2002 führt er Regie bei allen drei „United Slapstick“ Shows und spielt sein Stand Up-Comedy-Kurzprogramm auf zahlreichen Festivals (Comedy Arts in Moers, Rock am Ring, Rock im Park, Comedy Festival in Arosa, Schweiz, Festival in Innsbruck, „La Piazza“-Festival in Augsburg). Von 2002 bis 2003 tourt er mit seinem französischen Kollegen Boris Arquier als Clownsduo „Le Types“ durch Frankreich. (u.a. Festivals in Marseille, Toulouse, Paris, Lyon, Lille, Montpellier, Avignion, Strassbourg etc.)

Von 2004 bis 2006 ist er deutschlandweit mit seinem Solo-Programm „Lachen Machen“ unterwegs. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet Detlef Winterberg zudem als Regisseur und Spindoktor erfolgreich an Shows und preisgekrönten Darbietungen – vom Kindertheater über Einzeldarbietungen bis zu Abenddarbietungen und Varieté-Shows. Seit Anfang 2008 führt er auch für die GOP Varieté-Theater Regie.

Webseite Detlef Winterberg

Ulrich Thon

Ulrich Thon wurde 1967 am Bodensee geboren. Seine Arbeit richtet er immer wieder nach seiner Neugier aus, immer im Bemühen darum, nicht durch Gewohnheiten der bequemen künstlerischen Routine zu verfallen. Nachdem er eigentlich Malerei studieren will, entzündet sich unerwartet für ihn selbst seine Liebe zum Theater. Trotzdem bleibt Thons Arbeit geprägt von einer bildhaften Denk- und Erzählweise.

Nachdem er zunächst als Schauspieler arbeitet, macht er parallel eine Ausbildung zum Heim- und Jugenderzieher, die Voraussetzung zur Anerkennung als Theaterpädagoge ist und die er vorrangig für die Realisierung zahlreicher Theaterprojekte im Jugendhilfebereich nutzt, die ihm sehr am Herzen liegt.

In Bremen gründet Thon ein eigenes Ensemble, für das er zehn Jahre lang seine Bildsprache entwickelt, Stücke schreibt und Regie führt. Als Schauspieler sucht er sich gezielt verschiedene Projekte aus, die ihn reizen. So lässt ihn der Wunsch, mit Konstantin Wecker zu arbeiten und seine Stimmfähigkeiten weiter auszubauen, einen mehrjährigen Ausflug als Darsteller ins Musical unternehmen.

Nebenher arbeitet er jedoch immer wieder auch als Schauspieler, Regisseur und Autor in anderen Städten, konzipiert und realisiert Stadtfeste, inszeniert an der Operette oder hebt Schönherz und Fleers „Das Rilke-Projekt“ auf die Bühne.

Die Anfrage für eine Eventregie öffnet Thon vor einigen Jahren die Tür in ein neues Arbeitsfeld, in dem er ganz andere Bilder realisieren kann, als auf einer Theaterbühne. Neben Firmenauftritten auf der CeBIT, oder Polit-Veranstaltungen wie dem Europafest am Brandenburger Tor, leitet Thon ebenfalls als Regisseur die Veranstaltung auf dem Marienfeld beim Weltjugendtag in Köln.

Mittlerweile ist Ulrich Thon mit seiner unsteten künstlerischen Neugier zwar noch nicht am Ziel, aber endlich beim Variete gelandet.

Webseite Ulrich Thon

Sabine Rieck

Sabine Rieck wurde in Murrhardt (Württemberg) geboren. Nach dem Abitur tourte sie zwei Jahre mit der Straßen­theater­-Gruppe "otti complotti" quer durch Europa. Ihre artistische Ausbildung absolvierte sie an der Schule für Darstellende Künste „Die Etage“ in Berlin, sie studierte Schauspiel mit Janina Szadek (Polen) und Clown bei Michel Dallaire (Kanada).

Von 1985 bis 1988 gehörte sie dem Berliner Kinderzirkus Tempodrom an. 1988 wurde sie zusammen mit ihrem langjährigen artistischen Partner Martin van Bracht Mitglied der französischen Compagnie Archaos. Es folgten ausgedehnte Tourneen quer durch Europa.

Ende der 80er Jahre wurde Rieck Grün­dungs­mit­glied der Gruppe GOSH. Mit Gosh trat sie viele Jahre europaweit in Theatern und  auf zahl­reichen inter­nationalen Festivals  auf.

2001 entwickelte sie zusammen mit Kathrin Mlynek und Christine Ritter das Nouveau Cirque-Stück „Poignée de Femmes“ unter der Regie von Michel Dallaire. Mit dieser Show tourten sie bis ins Jahr 2003 durch Frankreich und Deutschland.

Neben ihren regelmäßigen Engagements im Teatro Zinzanni in San Francisco und Seattle (USA) in den Jahren 2001 bis 2009 arbeitete sie u.a. mit dem Jugendtheaer Strahl in Berlin und der französischen Compagnie Cahin-caha zusammen. Im Jahr 2007 wirkte sie am Aufbau des Sommerzauber Varietés auf der Insel Rügen mit und gehört damit zu den Gründungsmitgliedern der Artistokraten.

Seit 2002 ist Sabine Rieck auch als Regisseurin für verschiedene Varietéproduktionen in Spanien, Deutschland, Österreich und Kambodscha tätig, arbeitet als Dozentin an verschiedenen Schulen und Institutionen und als Coach für Clown- und Zirkusnummern.

Webseite Sabine Rieck

Irina German & Igor Protsenko

Das Ehepaar Irina German und Igor Protsenko kreiert seit bald zwanzig Jahren Shows für internationale Varietés, Theater, Galas und Zirkusse. Unter der Direktive von Irina German 1996 gegründet, rangierte das Kiewer Theater „Bingo“ schnell unter den Top Produzenten für hochrangig besetze und innovative Showproduktionen. Eines der Markenzeichen ihrer stets akrobatisch basierten Shows ist die starke Betonung von Tanz, Choreographie, Musik und Kostüm.

Irina German (*1974) genoss ihre Ausbildung an der Kiewer Zirkusschule (Kiew Municipale Academy Circus and Variety Arts) und stellt federführend den kreativen Part des Bingo Theaters.

Igor Protsenko (*1973), der ebenfalls an der Kiewer Zirkusschule ausgebildet wurde, zeichnet in erster Linie für alles Organisatorische rund um das Bingo Theater verantwortlich.

So entstehen in gemeinschaftlicher Arbeit viele Shows, die oftmals gerade in deutschen Varieté-Theatern großen Anklang finden und auf Tour gehen, aber auch in Monte Carlo und weiterführend international (Türkei, Shanghai / China) sind Bingo Künstler und Showproduktionen gern gesehene Gäste. Beim 30. Jubiläum des Festival International du Cirque de Monte Carlo wurde Irina German für die Kreation diverser Darbietung für die Gala Show mit dem einem Preis aus den Händen von H.S.H. Princess Stephanie ausgezeichnet.

Es besteht nach wie vor ein enger Kontakt zu der Kiewer Zirkusschule. Auf diesem Wege finden viele junge Talente aus den Abschlussklassen ihren Weg auf die Showbühne und können sich im Rahmen einer professionellen Bühnenproduktion, eingebunden in ein großes Ganzes, mit ihrem Können präsentieren.

Irina German und Igor Protsenko haben drei gemeinsame Töchter und leben zusammen in Kiew.

Shows: 

  • move
  • Lipstick

Webseite Circus Theatre Bingo

Markus Pabst

Die Regiewerke und artistischen Acts von Markus Pabst sind international erfolgreich und wurden auf verschiedenen Festivals mit Preisen dekoriert. Ungewöhnliche, moderne Nummern am Puls der Zeit, die neue Trends innerhalb der Showlandschaft setzen. So finden seine Acts mit Wasser immer mehr Nachahmer, und seit er die moderne Burlesque beim Edinburgh Festival mit Artistik verband, wurde dies zu einem internationalen Thema. In der Royal Variety Show vor der Queen war sein Act mit den Caesar Twins die Überraschung des Abends. Der ehemalige Theater-und Fernsehregisseur arbeitet derzeit an einem neuen Fernsehformat, weiteren Shows und mit jungen Talenten, für die er neue Acts kreiert. Die meisten davon sind in der GOP Show „Made in Germany“ zum ersten Mal zu bewundern. Gemeinsam mit den Caesar Twins hat er das Projekt „Base Berlin“, das sich der Förderung junger Künstler verschrieben hat, ins Leben gerufen.

Shows: 

  • Vivace (GOP Varieté-Theater, Broadway, New York)
  • Caesar Twins (GOP Varieté-Theater, London, Edinburgh Festival)
  • SOAP (Chamäleon, Berlin)
  • Made in Germany (GOP Varieté-Theater)
  • La clique (Edinburgh, Australien, New York)
  • Chaos Royal
  • Fatal Deluxe
  • Bastards Bunte Wunderwelt
  • Sommernachtsbaum
  • Flic Flac u.a.