31. August bis 6. November in Münster

Africa unplugged

Afrikanische Lebensfreude fernab von Klischees.

Artisten und Musiker eines modernen Kontinents, der sich regt und wandelt und dabei seine Traditionen hochleben lässt. Freude, Vielfalt und gelebte Gemeinschaft, Improvisation und Emanzipation… All das trifft sich auf der Tanzfläche von Le Club. In sechs verschiedenen afrikanischen Ländern verwurzelt, fanden diese Künstler auf ganz unterschiedlichen Pfaden den Weg auf die Bühne des GOP. Hier vereint sie ein frisches, weltläufiges Kulturverständnis und die Liebe zur Musik, zum Rhythmus, zum Tanz, zur gelebten Emotion. Le Club – Eine Show, die bewegt!


Regie: Markus Pabst & Pierre Caesar
Bühnenbild: Monica Danielsson
Licht: Reinhard Bichsel

Eine Produktion von GOP showconcept - Änderungen vorbehalten.

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Münster
31. August bis 6. November
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Unser Highlight

Show & Menü

... ein einzigartiger Genuss!

Genießen Sie vor unseren Abendvorstellungen an Ihrem Platz im Theatersaal ein köstliches, saisonal variierendes 2- oder 3-Gänge-Menü und erleben Sie im Anschluss die aktuelle Varieté-Show. Das Menü wird eine Stunde vor Showbeginn serviert.

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Die Künstler

Michele Clark
Hula Hoop & Luftring

Eine greifbar sinnliche Atmosphäre umgibt Michele Clark, während sie Reifen für Reifen, schillernde Illusionen, waghalsige Tricks und vertraute Elemente aus Tanz, Spiel und Zirkus zu einer ganz eigenen Form des neuartigen Hula Hoop verwebt. Das ist modernes Varieté, wie wir es lieben und wie es von der "young generation" zelebriert wird.

Wird vom 28. September bis 2. Oktober von Léah Wolff vertreten.

Girma Tsehai
Pole, Jonglage & Comedy

Der in Äthiopien und Deutschland lebende Artist beherrscht das Bouncen – das Jonglieren nach unten – wohl wie kein Zweiter. Und als wäre das Werfen und Fangen der schlüpfrigen Bälle nicht schon Aufgabe genug, wird Girma zusätzlich noch am Pole sein Können zeigen. Er begeisterte das Publikum bereits in Produktionen wie „Afrika, Afrika“, „Big Apple Circus“, „Love, Soul and Magic“ und „SOAP“ und tourte auf diversen Kreuzfahrtschiffen um die Welt. Zudem hat Girma noch eine Überraschung für Sie im Gepäck, an der vor allem die weiblichen Gäste ihre helle Freude haben werden.

Michael Evolution
Basketball-Jonglage

Dynamik, Power, Lebensfreude … dies sind die Schlagworte, die Michaels Bühnen-Performance am treffendsten beschreiben. Zudem mangelt es dieser energetischen Frohnatur weder an Können noch an berechtigtem Selbstbewusstsein. Seine mitreißende Nummer hat der Niederländer selbst entwickelt: Er ist absoluter Autodidakt und dazu ein „natural born performer“. Michael begeistert mit einer Mischung aus Streetdance, unglaublichen Balltricks und seiner mitreißenden Art bereits auf internationalen Basketball-Championships genauso wie auf Varieté- und Zirkusbühnen.

Jade Lee Petersen
Kontorsion & Vertikaltuch

Kann es Menschen ohne Knochen geben? Von jeher sind wir fasziniert, wenn jemand mit einem entspannten Lächeln im Gesicht die Füße hinter dem Kopf verschränkt oder lässig von hinten durch seine eigenen Beine schaut. Der Südafrikaner Jade Lee Petersen ist ein Meister seines Fachs und wird auch diesmal sein Geheimnis wieder mit hinter die Bühne nehmen ... Doch eines sei gewiss, Kopf und Herz hat Jade am rechten Fleck!

Angel Caycedo
Seiltanz & Akrobatik

Ein Südamerikaner mit Feuer unterm Hintern, dessen Können auf dem Seil manche bisher gesehene Dimension sprengt: Angel, wie „Engel“ auf Spanisch heißt, macht bei "Le Club" seinem Vornamen alle Ehre und bezaubert mit tänzerischer Leichtigkeit und einem enormen Repertoire schwieriger Tricks. Ungewöhnlich zudem sein Requisit: Ein federndes Hanfseil, was so in der Artisten-Welt kaum zu sehen ist. In seiner kolumbianischen Heimat lernte er den Seiltanz an einer sozial orientierten Zirkusschule für Jugendliche. Da man auf einem Bein nicht - oder in Angels Fall besonders gut - stehen kann, glänzt er auch mit seiner Performance als Boden-Akrobat.

Awa Diarra, Abou Diarra, Boureima Kamate & Noutie Coulibaly
Musik

Rhythmen, die anstecken, Musik, die unter die Haut geht ... Auf der einen Seite fremd, auf der anderen Seite doch so vertraut, weil sie jeden direkt ins Herz trifft. Die vier Musiker aus Burkina Faso präsentieren uns afrikanische Musik auf größtenteils traditionellen Instrumenten. Vorgetragen mit der Liebe zur Heimat und einem offenen Blick in die Welt und begleitet durch Awas kräftigen und anrührenden Gesang.

Tarik Usman
Pole, Cyr & Akrobatik

Wenn Tarik Usman in einem Adressbogen die Zeile „Straßenname“ ausfüllt, schreibt er „we don’t have“. Denn dort, wo er herkommt - in Addis Abeba, der schnellen, quirligen Hauptstadt von Äthiopien - tragen die Straßen nicht überall einen Namen. Tarik kommt von weit her und mischt mit Freude die Essenz seiner Kultur mit den Elementen klassischer Akrobatik - am Boden ebenso wie am Pole und im mannshohen Cyr-Ring. Er nutzte die Möglichkeit, sein Talent auf einer chinesischen Zirkusschule zu professionalisieren. Im Anschluss sammelte er auf Kreuzfahrtschiffen erste Bühnenerfahrungen, bevor er jetzt von den Kreativen der GOP-Theater entdeckt wurde.

Adama Hawa Sow Ep Bodian & Mame Diarra Mbaye
Tanz

Diese beiden sympathischen Energiebündel fegen mit sagenhafter Energie und Kraft über die Le Club-Bühne. Die Kunst des afrikanischen Tanzes erlernten sie im Sengal. Sie bewegen sich rasend schnell und dennoch anmutig und grazil. Bei dieser Form der Bewegungskunst scheinen besonders die Füße ein Eigenleben zu führen. Man muss jedoch gar nicht verstehen, wie genau Hawa und Diarra die komplizierten Schrittfolgen ausführen, um dieses Spektakel in vollen Zügen genießen zu können.

Lawrence Mensah
Wannen-Drehen & Akrobatik

Der 27jährige Ghanaer ist ein wahrer Tausendsassa. Neben der traditionell afrikanischen Disziplin des Balancierens und Drehens von großen Waschwannen auf Fingern und Stöcken, beherrscht er zudem die Kunst der Bodenakrobatik und der Jonglage. Zusätzlich hat er sich dem modernen Tanz verschrieben und zeigt dadurch bei Le Club neben dem African Dance auch moderne Stile wie Hip-Hop und Modern. So schlägt Lawrence auf der Bühne eine Brücke von dem akrobatischen Erbe seiner Heimat zur jungen und kreativen Körperkunst-Szene, wie man sie eigentlich eher in Städten wie Berlin oder New York antrifft.