Klimafreundlich, ARTgerecht und einfach umwerfend!

Das Biotop der Humorlinge, Spaßmacher, Verbiegekünstler und Gaukler ist schillernd, exotisch und aus wissenschaftlicher Sicht noch ziemlich unerforscht.

Eine einheitliche Humor-Theorie sucht man weltweit vergebens. Das muss sich ändern, dachte sich Comedian Oli Materlik und begab sich knietief in den Dschungel aus Lachern aller Art, aus prallem Staunen und gefährlich guter Laune. Von seiner Expedition hat der Gastgeber des Abends ausgesuchte Künstler-Exemplare aus aller Herren Länder mitgebracht und kann es nun kaum abwarten, dem hochverehrten Publikum seine Erkenntnisse vorzustellen. Die Humorzone schöpft die ganze Bandbreite freudiger Emotionen aus: Poetische Heiterkeit, trockene Slapstik, Satire, Überzeichnung, echte Brüller und feinsinnige Komik sind die Zutaten dieser Show. Zur Entspannung: erstklassige Artistik auf höchstem Niveau. Der Anspruch: Kein Gast sollte die Humorzone ohne ein erfülltes Lächeln verlassen.


Regie: Knut Gminder
Spieldauer: ca. 2 Stunden inkl. Pause

Eine Produktion von GOP showconcept - Änderungen vorbehalten.

Tickets

Hannover
16. November bis 15. Januar
Online bestellen

Kulinarisches Highlight

Show & Menü

... ein einzigartiger Genuss!

Genießen Sie immer mittwochs, donnerstags und sonntags an Ihrem Platz im Theatersaal ein köstliches, saisonal variierendes 2- oder 3-Gänge-Menü und erleben Sie im Anschluss die aktuelle Varieté-Show. Das Menü wird eine Stunde vor Showbeginn serviert.

mehr Infos

Die Künstler

Oli Materlik
Comedy & Moderation

Wenn einer die Lizenz besitzt durch eine "ausgewiesene Humorzone" zu führen, dann ist es Oli Materlik: Der überaus charmante Rheinländer hat durch seine Moderationen schon Tausende von trockenen Firmenveranstaltungen, Galas und Festivals zu hochkomischen Events werden lassen, er hat in TV-Formaten wie „Nightwash“ und dem „Quatsch Comedy Club“ geglänzt und begeistert mit seinem abendfüllenden Solo-Programm. Als Frontman der GOP-Show stellt er sich nun der Herausforderung, bei all den komischen Vögeln um ihn herum den Überblick zu bewahren und kompetent-eloquent für den Roten Faden im Biotop der Komik zu sorgen.

Oli Materlik wird vom 18.11. bis zum 1.12. von Matthias Rauch vertreten.

Wise Fools
Trapez & Springseil

Für diese drei Künstlerinnen aus Finnland könnte es besser nicht laufen: Erst vor zwei Jahren haben Maria, Ronja & Valpuri die Zirkusschule in Brüssel beendet und konnten bereits 2015 die Jury des renomierten Festival Mondial du Cirque de Demain überzeugen und eine der begehrten Medaillen einheimsen! An ihrem ungewöhnlichen Requisit schwingen sie mit geradezu unbekümmerter Leichtigkeit, hinterfragen allerdings gleichzeitig mit mädchenhaftem Charme und zwischen den Zeilen geltende Konventionen. Auch am Double Dutch, dem doppelten Springseil, hüpfen, springen und tänzeln die Wise Fools über die Bühne, als würden sie über eine Frühlingswiese stürmen. Dem Zuschauer springen hierbei allemal pure Lebensenergie und –freude direkt ins Herz!

Jatta Borg
Handstand & Kontorsion

Sie hat es sogar mal für fünf Monate mit einem bürgerlichen Studium in Stockholm versucht: Doch spätestens dann war der Finnin mit Wohnsitz in Frankreich klar, dass sie dem Publikum in aller Welt ihr Talent nicht vorenthalten dürfe. Als Kind inspirierten sie russische Handstand-Akrobatinnen. Sie besuchte einen Jugendzirkus in Finnland und trainierte fleißig, ging dann auf die Zirkusschule in Kopenhagen und in Toulouse. Zu ihren artistischen Handstand-und Verbiege-Fähigkeiten gesellt sich noch eine schöne Stimme und eine große Portion Verrücktheit  - eine prächtige Kombination.

Émile Mathieu
Einrad

In seinem Curriculum kann Emile auf kuriose Titel verweisen - wie zum Beispiel den des „Kanadischen Meisters im Einrad-Flachland-Fahren“. Zunächst beflügelten ihn sportliche Ambitionen, bevor er begann mit seinem Können vor Publikum aufzutreten. Das Einradfahren erlernte er komplett autodidaktisch - mit youtube-Videos als Vorlage. Die künstlerischen „Skills“ erwarb er dann als Schüler an der Nationalen Zirkusschule von Montreal. Dort als Student aufgenommen zu werden, bleibt für viele Artisten ein Lebenstraum. Nicht für Émile: Er entwickelte eine außergewöhnliche Bühnenpräsenz und ist weltweit ein gefragter Einradartist.

P.Fly
Tanz-Klischnigg

Paul Bulenzi ist ein krasser Selfmade-Mann: Der Ugander mit Wohnsitz in Frankreich entwickelte seine Mischung aus Kontorsion, Robot- und Hip-Hop-Dance komplett auf eigene Faust. Seine Inspiration holte er sich immer wieder von Straßen-Tänzern in New York. Bevor er sich ganz der Bühnenkunst verschrieb, studierte er noch eben Betriebswirtschaft. Heute lebt er als P.Fly - wie er selbst sagt - „seinen Traum“. Er performte schon im „Crazy Horse“, ist auf den Bühnen der Welt wie auch vor der Kamera zuhause. Bei seinem GOP Gastspiel zeigt er seine irren Verbiegekünste eingebettet in eine elegant choreographierte Darbietung.

Ballet on Shoulder
Partnerakrobatik

Inspiriert von der Ästhetik des klassischen Balletts und einem fast übermenschlichen technischen Können, genießt das chinesische Duo „Ballett on Shoulder“ einen Sonderstatus in der Welt der Partnerakrobatik. Ihre Künstlernamen tragen die beiden Tänzer dabei völlig zurecht, denn die schöne Ballerina Xin Liu zeigt als Höhepunkt ihrer Darbietung einen Spitzentanz auf der Schulter ihres Partners. Für große Publikumsresonanz sorgte das spektakuläre Können des „Balletts on Shoulder“ auch bei der asiatischen Ausgabe des „Supertalents“. Das zauberhafte Paar Lin Gao und Xin Liu standen im Finale des Wettbewerbs 2015.

Francisco Obregon
Puppenspiel

Francisco liebt Sophia. Aber das schöne Mädchen flirtet für ihr Leben gern und stürzt ihn immer wieder in große Liebesqualen. Eine tragische Geschichte, wie sie nur das Leben schreiben kann? Auf jeden Fall. Mit dem Unterscheid, dass Francisco ein Mensch und Sophia eine Puppe ist, die von ihrem Herren und Meister ganz wundervoll in Szene gesetzt wird. Francisco Obregon stammt aus einer Künstlerfamilie in Chile, arbeitete als Architekt und Designer, brennt aber schon immer für Straßentheater, Comedy und Puppenspiel. Für sein Können würde er auf verschiedenen internationalen Kleinkunst-Festivals ausgezeichnet.

Thomas Hoeltzel
Jonglage

Früher ging Jonglage so: Viele Keulen, Ringe, Bälle. Dazu ein Glitzerkostüm, schnelle Musik und große Posen. Prädikat: meistens ziemlich langweilig. Der Ansatz zeitgenössischer Jongleure ist ein ganz anderer: Der Zauber steht im Vordergrund, die Interaktion mit dem Requisit, ungewöhnliche Tricks, eingebettet in eine anspruchsvolle Choreographie. Der Franzose Thomas Hoeltzel vertritt diese Form moderner Jonglage-Kunst. Er lässt schlichte weiße Bälle durch die Luft fließen und macht seinen Körper zum Instrument seines Könnens. In der Humorzone sorgt er für eine stille Form von innerer Freude über die perfekte Harmonie zwischen Musik und Bewegung.